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Lübecker AIDS-Hilfe e.V.

Hildegard Welbers wird mit der Ehrennadel des Paritätischen Wohlfahrsverbandes Schleswig-Holstein ausgezeichnet!

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Hildegard Welbers, seit über vier Jahren im Vorstand der Lübecker AIDS-Hilfe e.V. – und seit ca. 15 Jahren ehrenamtlich im Aidshilfe-Kontext engagiert – wurde nun mit der Ehrennadel des PARITÄTISCHEN WOHLFAHRTSVERBANDES Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Auch durch das Engagement von Frau Welbers hat die vergleichsweise kleine Lübecker AIDS-Hilfe bundesweit einen Namen für besonderen Einsatz und besonderes Engagement auf allen Tätigkeitsfeldern einer Aidshilfe erlangt.
Seit 2014 ist Frau Welbers zudem im Vorstand der AIDS-Hilfe Neumünster e.V. tätig. Die AIDS-Hilfe Neumünster hat, wie viele kleine Vereine, Schwierigkeiten, Ehrenamtliche fürs Vorstandsamt zu gewinnen. Frau Welbers hat sich bereit erklärt, für eine Übergangszeit auch diese AIDS-Hilfe mit ihrem Engagement zu unterstützen.
Bei der Mitgliederversammlung der Lübecker AIDS-Hilfe e.V. im März 2016 wurde die Ehrennadel des Paritätischen Schleswig-Holstein durch seinen Ehrenvorsitzenden Dr. Klaus Klingner an Hildegard Welbers verliehen.
Neben Hildegard Welbers wurden Antonia Månsson und Till Werner auf der Mitgliederversammlung für weitere zwei Jahre im Vorstand der Lübecker AIDS-Hilfe wiedergewählt.
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Die Lübecker AIDS-Hilfe bietet seit knapp 30 Jahren Beratung zum Thema HIV/Aids und zu anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) an, führt HIV-Präventionsveranstaltungen in den verschiedensten Zielgruppen durch und berät und begleitet Menschen mit HIV und ihre Angehörigen ihn ihrem Leben.
Trotz der mittlerweile guten medizinischen Behandelbarkeit von HIV, erleben viele von HIV Betroffene auch heute noch zu oft Diskriminierung: Gerade in anderen Fachgebieten gibt es beim medizinischen Personal immer noch Verunsicherungen in Bezug auf Menschen mit einer HIV-Infektion – übertriebene Vorsichts- und Hygiene-Maßnahmen werden getroffen, die nicht dem heutigen Wissenstand zu HIV entsprechen.
Nach wie vor ist es notwendig, dass die AIDS-Hilfe nicht nur die nachwachsenden Generationen zum Thema HIV informiert und schult – ein gut informierter und unaufgeregterer Umgang mit dem Thema HIV kann helfen, dass mehr Menschen mit HIV sich trauen, anderen von ihrer Infektion zu erzählen und nicht mehr aus Furcht vor negativen Reaktionen schweigen.