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Lübecker AIDS-Hilfe e.V.
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Netzwerk AIDS Lübeck – das sind:

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AIDS-Pflege Lübeck

AIDS-Pflege
Die AIDS-Pflege Lübeck (APL) entstand 1992 aus dem ehemaligen bundesweiten Modellprojekt „Ausbau ambulanter Hilfen für Menschen mit HIV und AIDS im Rahmen von Sozialstationen“; sie wird heute von der Hansestadt Lübeck finanziert und steht seit 2004 unter der Trägerschaft der DRK-Schwesternschaft Lübeck e.V.

Die AIDS-Pflege Lübeck berät und begleitet HIV-positive und an AIDS erkrankte Menschen sowie deren An- und Zugehörige. Sie organisiert und koordiniert ambulante Hilfen und bietet Fortbildungen und Seminare für Pflegekräfte, Auszubildende der Pflegeschulen und weitere Interessierte an.

Ebenso stehen wir bei Fragen zur Gesundheitsfürsorge zur Verfügung. Gerne im persönlichen und vertraulichen Gespräch – auch mit Angehörigen. Bitte sprechen Sie uns an.

Die AIDS-Pflege Lübeck ist, wie das Gesundheitsamt und die Lübecker AIDS-Hilfe, Bestandteil des Netzwerkes AIDS Lübeck. Gemeinsam werden hier Aktionen und Veranstaltungen durchgeführt.

Gern erinnern wir uns an gemeinsame Aktionen, wie z.B. Reisen nach Kreta, Ibiza und Mallorca, Präventionsveranstaltungen, die Gründung des Trägervereins für Wohnprojekte für Menschen mit HIV sowie gemeinsame Klient*innenbegleitungen. Ohne die Arbeit der Lübecker AIDS-Hilfe wären so manche Aktionen nicht durchführbar gewesen. Wir danken für die jahrelange gute Zusammenarbeit und wünschen uns für die Zukunft noch viele weitere gemeinsame Aktionen für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger von Lübeck.

AIDS-Pflege Lübeck

Ansprechpartner: Jörg Kuch
Hansestraße 24 – 26
23558 Lübeck
Telefon 0451 43999
aids-pflege-luebeck@gmx.de
www.aids-pflege-luebeck.privat.t-online.de

Sprechzeiten:

Mo, Mi, u. Fr von 10.30 bis 13 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung

Beratungsstelle für Sexuelle Gesundheit und AIDS

1985 wurde mit AIDS das öffentliche Gesundheitswesen vor eine neue Herausforderung gestellt. Da die gesamte sexuell aktive Bevölkerung gefährdet war, musste man neue Wege finden, um die Ausbreitung dieser damals in kurzer Zeit tödlich verlaufenden Infektion zu verhindern. Ein Paradigmenwechsel fand statt, indem ein niedrigschwelliges Angebot in sämtlichen Gesundheitsämtern eingerichtet wurde. Es konnten im Gesundheitsamt Lübeck schon 1985 aufgrund eines Erlasses der Landesregierung die ersten anonymen und kostenlosen HIV-Teste, damals nur für homosexuelle bzw. sich prostituierende Personen, angeboten werden. Am 1. Februar 1988 wurde eine anonyme AIDS-Beratungsstelle im Rahmen eines Bundesmodells am hiesigen Gesundheitsamt eingerichtet.

Lübeck ist, wie wohl alle Hafenstädte, seit jeher ein wichtiges regionales Zentrum für Prostitution. Die Untersuchung von Prostituierten ist seit 1943 eine Aufgabe des Gesundheitsamtes Lübeck. Prostituierte wurden auf Grund des Geschlechtskrankengesetzes als ansteckungsverdächtig gesehen und mussten deshalb Untersuchungen zu Gonorrhoe und Syphilis erdulden, wenn sie ihre Tätigkeit ausüben wollten. Das Testangebot für den Nachweis einer Infektion des Humane Immunschwäche-Virus (HIV) wurde von den Frauen gerne angenommen und ist seit jeher immer nur anonym durchgeführt worden.

Mit Einführung des Infektionsschutzgesetzes 2001 (IfSG) trat das Geschlechtskrankengesetz von 1953 außer Kraft. Neu ist jetzt, dass keine Untersuchungspflicht mehr für Prostituierte besteht. Da nun beide Beratungsstellen auf anonymer und freiwilliger Basis arbeiten, lag es nahe, sie zu einer zusammenzulegen. Der HIV-Test für die Allgemeinbevölkerung wird an zwei Terminen in der Woche anonym und kostengünstig angeboten.

Nach den ersten Jahren der AIDS-Hysterie wurden seit 1992 sukzessiv Stellen im HIV-Bereich abgebaut. Aus 5,25 Mitarbeiter*innen-Stellen in 1991 wurden 1,5 Mitarbeiter*innen-Stellen in 2001. Diese Einsparung hat zur Folge, dass wir den Umfang unseres Angebotes reduzieren mussten. Anfragen von Schulen leiten wir daher an die Lübecker AIDS-Hilfe weiter. Auch können wir die sehr zeitaufwendige Öffentlichkeitsarbeit nur noch in begrenztem Maß anbieten.

Wir freuen uns über die inzwischen seit über zwei Jahrzehnten bestehende gute Zusammenarbeit mit der Lübecker AIDS-Hilfe und den anderen im HIV-Bereich tätigen Institutionen. Die Arbeit mit den engagierten haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen ist durch Zuverlässigkeit, Offenheit und Respekt geprägt.

Gesundheitsamt Lübeck

Sophienstraße 2 – 8
Zimmer 1.69 und 1.73
23560 Lübeck
Telefon 0451 122-5370 und 122-5327

HIV-Test für Allgemeinbevölkerung:

Dienstag 9 – 12 Uhr
Donnerstag 15 – 17 Uhr
http://www.luebeck.de/bewohner/buergerservice/lvw/leistungen/index.html?lid=104