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Lübecker AIDS-Hilfe e.V.
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30 Jahre Lübecker AIDS-Hilfe e.V.

Wir suchen Unternehmen!

Am 29. September 2016 wurde die Lübecker AIDS-Hilfe 30 Jahre. Das Motto zu unserem Geburtstag lautet „Leben mit HIV“.
30 Partner Logo
Rechtzeitig entdeckt, lässt es sich aus medizinischer Sicht gut mit HIV leben. Dennoch leben die meisten von HIV betroffenen Menschen versteckt. Nach wie vor erleben viele HIV-Positive Ausgrenzung, Stigmatisierung, Mobbing – nicht selten auch am Arbeitsplatz. Mit unseren Veranstaltungen und Aktionen wollen wir den Lübecker*innen ein realistisches Bild von HIV zeigen und so Ängste und Vorurteile abbauen.

Ihre Unterstützung

Menschen mit HIV können ganz normal am (Arbeits-)Leben teilnehmen. Rund zwei Drittel der Menschen mit HIV in Deutschland arbeiten. Das bedeutet, dass eine*r von 900 Beschäftigten HIV-positiv ist. Davon halten 61% ihre Infektion aus Angst vor negativen Reaktionen geheim. Um Vorurteile abzubauen und ein sichtbares Zeichen zu setzen, führen wir diese Aktion durch.

Wir haben uns ein Ziel gesetzt:

Bis zu unserem Geburtstag wollen wir mindestens 30 Unternehmen gewinnen, die gemeinsam mit uns gegen die Ausgrenzung von HIV-positiven Menschen am Arbeitsplatz kämpfen. In unserer Aktion „30 Jahre – 30 Partner“ suchen wir Arbeitgeber*innen aus Wirtschaft, Verwaltung, Kirche, Forschung, Lehre, Politik …die mit uns für einen respektvollen Umgang mit HIV-positiven Menschen am Arbeitsplatz stehen.
Die Schirmherrschaft hat der Senator für Wirtschaft und Soziales der Hansestadt Lübeck, Sven Schindler, übernommen.

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Unsere Erst-Unterzeichner

Am 5. Februar haben die ersten Unternehmen die Erklärung unterschrieben. Wir hoffen, dass sich noch viele, viele anschließen werden.
Junge
Junge Die Bäckerei ist nicht nur für ihr soziales Engagement bekannt. Seit vielen Jahren schon unterstützt das Traditionsunternehmen die Lübecker AIDS-Hilfe e.V.
2011 hat Junge Die Bäckereis die Charta der Vielfalt unterzeichnet, 2014 die Lübecker Erklärung gegen Homophobie. Ein Blick in die Filialen zeigt: Diversity steht bei Junge Die Bäckerei nicht nur auf dem Papier, sie wird gelebt. Ein Blick auf die Hompage von Junge zeigt das vielfältige soziale Engagement.

Das Foto zeigt Gerd Hofrichter bei der Unterzeichnung

HSW
Hanseatische Schutz- und Wachdienst GmbH
„Tue Gutes und verteile es“
… so könnte man den Start einer engen Zusammenarbeit zwischen der HSW Hanseatische Wach- und Schutzdienst GmbH und der Lübecker AIDS-Hilfe betiteln.
Die HSW Hanseatische Schutz- und Wachdienst GmbH ist ein modern klassisches Sicherheitsunternehmen mit Hauptsitz in Lübeck … das ist die LAH zwar nicht, aber Sicherheit ist durchaus auch ein Präventionsthema. Mit mehreren tausend Kondomen als Spende an die LAH begann die Partnerschaft und fand nun eine weiteren vorläufigen Höhepunkt in der Unterzeichnung unserer Erklärung.

Das Foto zeigt Markus Oppermann bei der Unterzeichnung
Gate
Die Bedeutung von Netzwerkarbeit wird in der Zusammenarbeit mit der Schuldnerberatung GATE deutlich. GATE ist nicht nur ein verlässlicher Partner, wenn es um die Beratung von überschuldeten Menschen, die von HIV/AIDS betroffen sind, sondern auch immer Ansprechpartner für die LAH, wenn wir Fragen für unsere Klienten*innen haben, die in einer Schuldenfalle getappt sind.

Das Foto zeigt Claudia Müller-Teyerl bei der Unterzeichnung
Chapeau Claque
Seit Beginn der AIDS-Krise ist das Chapeau Claque ein verlässlicher Partner in der Prävention. Egal ob Aktionen auf Partys, Vorträge oder intensive Gespräche an ruhigen Abenden. Hier ist immer Raum für Prävention oder für konkrete Hilfe. Das Chapeau gehörte auch zu den ersten Szenekneipen, die sich unseren Aufkleber „HIV-positive wellcome“ ins Fenster hingen. Prävention für Männer, die Sex mit Männern haben, braucht Räume wie das Chapeau Claque!

Das Foto zeigt Wolf D. Turné bei der Unterzeichnung
OM-GW
Organisations- & Musik-Management Gabriela Würtz
„Mein Unternehmen ist zwar nur eine One-Woman-Show – aber ich arbeite mit vielen Menschen zusammen. Egal ob schwul, lesbisch, HIV-positiv … Diskriminierung würde ich niemals zulassen.“
Das Engagement von Gabriela Würtz geht über ihr Unternehmen hinaus. Würde sie in ihrer Branche Diskriminierung gegen Menschen mit HIV erleben – sie würde intervenieren. Da ist es eine logische Konsequenz, dass sie unsere Erklärung gerne unterschrieben hat.

Das Foto zeigt Gabriela Würtz bei der Unterzeichnung
Haareszeiten
Gutes tun gehört zu den Selbstverständlichkeiten von Carola Nevermann, Friseurmeisterin und Inhaberin des Salons Haareszeiten. Sie setzt sich immer wieder für die Schwachen und Armen unserer Gesellschaft ein, da ist es selbstverständlich, dass es in Ihrem Salon auch keine Diskriminierung gegen Menschen mit HIV geben darf.

Das Foto zeigt Carola Nevermann bei der Unterzeichnung
Schlewig-Holsteinische Seemannsschule
Seit vielen Jahren ist die Schleswig-Holsteinische Seemannsschule Präventionspartner der Lübecker AIDS-Hilfe.
„Die Schiffe fahren unter vielen Flaggen, da ist es nicht ausgeschlossen, dass Menschen mit HIV Kollegen von unseren zukünftigen Schiffsmechanikern sind. Die LAH hilft uns in unseren Bemühungen um Prävention und Abbau von Ängsten und Vorurteilen“,
so Holger Garbelmann, Schulleiter der Seemannsschule auf dem Priwall.

Das Foto zeigt Herrn Garbelmann bei der Unterzeichnung
Hansestadt Luebeck
Die Hansestadt Lübeck unterstützt die LAH finanziell; gute Tradition hat die Übernahme der Schirmherrschaft bei unseren Bäcker-Aktionen, aber auch bei anderen Aktionen durch den amtierenden Sozialsenator. Die Hansestadt Lübeck ist somit ein Vorbild für alle Betriebe im Abbau von Diskriminierung – und ein verlässlicher Partner der LAH.

Das Foto zeigt Senator Sven Schindler bei der Unterzeichnung
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Unsere Partner, die sich bis jetzt angeschlossen haben:
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Aranat
1989 wird das Frauenkommunikationszentrum Aranat gegründet. Die Mitarbeiterinnen von Aranat bieten Frauen Unterstützung und Hilfen zur Selbsthilfe, besonders in belastenden Lebenssituationen und Notlagen.
Frauen, die von HIV/Aids betroffen sind, befinden sich in besonders belastenden Lebenssituationen. Die seit Jahren bestehende intensive Zusammenarbeit zwischen LAH und Aranat führt immer wieder dazu, dass die Angebote der Lübecker AIDS-Hilfe von vielen HIV-positiven Frauen angenommen werden.
Zu unserer Netzwerkarbeit gehören sowohl Veranstaltungen zu Verhaltensprävention für Frauen als auch Verhältnisprävention in gemeinsamen Projekten und Angebote für Frauen mit und ohne HIV.

Das Foto zeigt Martha Degen bei der Unterzeichnung der Erklärung in der LAH
Die Brücke
Die Brücke bietet den Bürgerinnen und Bürgern der Hansestadt Lübeck vielfältige Hilfen bei psychischen Erkrankungen und daraus entstehenden Lebens- und Arbeitsproblemen. Auch Menschen mit HIV sind aufgrund ihrer belastenden Situation immer wieder von psychischen Erkrankungen betroffen. Es ist gut zu wissen, dass Menschen mit HIV auch in der Brücke willkommen und gut aufgehoben sind.

Foto: Stolz Präsentiert Frank Nüsse – Geschäftsführer der Brücke – die unterschriebene Erklärung.
LübeckManagement
Das Lübeck Management ist ein eingetragener Verein zur Förderung der Stadtentwicklung in der Hansestadt Lübeck. Der Verein kümmert sich darum, dass unser schönes Lübeck noch ein Stückchen attraktiver wird. Es werden vielfältige kommerzielle, kulturelle, denkmalpflegerische und auch wissenschaftliche Aktivitäten, die Lust auf Lübeck machen, unterstützt. Über 100 Betriebe der Lübecker Wirtschaft sind Mitglied im Lübeck Management. Ihr gemeinsames Ziel ist es, die Bindung der Bürgerinnen und Bürger und der Unternehmen an die Stadt zu stärken. Der Verein möchten ein Wir-Gefühl unter den Lübeckern entwickeln – und zum Wir gehören selbstverständlich auch Menschen, die in Lübeck mit HIV leben.

Foto: Olivia Kempke, Geschäftsführerin und erste Vorsitzende des Lübeck Management, bei der Unterschrift in den Räumen der LAH
Volkstheater Geisler
Am 3. Oktober 2002 hieß es im Volkstheater Geisler zum ersten Mal: „Vorhang auf“. Inzwischen hat das Theater längst einen festen Platz in der Kulturlandschaft Lübecks erobert. Volkstheater und klassische Operette, Kindertheater und Kino-Café, Musiktheater und Gastspiele – das ist die bunte Vielfalt des Volkstheaters. Dabei ist das Theater vollkommen unsubventioniert – und dennoch stellt Tommy Geisler sein Theater der LAH für besondere Veranstaltungen immer wieder kostenfrei zur Verfügung. Für Tommy Geisler ist es selbstverständlich, dass Menschen mit HIV am gesellschaftlichen Leben teilhaben … und für ihn ist es auch selbstverständlich, unsere Erklärung zu unterschreiben – auch Menschen mit HIV gehören zur bunten Vielfalt seines Theaters.

Foto: Tommy Geisler bei der Unterzeichung der Erklärung
Cine Star
Mit 54 Standorten, 490 Leinwänden, über 100.000 Sitzplätzen und rund 3.200 Mitarbeiter*innen ist die CineStar-Gruppe Marktführer in Deutschland. CineStar ist so vielfältig wie seine Gäste, die Vielfalt der Filmware spiegelt sich in der Vielfalt der Häuser wieder – und bei der Vielfalt der Mitarbeiter. Rein statistisch arbeiten bei der CineStar-Gruppe mindestens 3 Menschen mit HIV. Gut zu wissen, dass das Management hinter dem Personal steht.
Lübeck Travemünde Marketing
Lübeck zu vermarkten, um es wirtschaftlich und touristisch stark zu machen, ist die wichtigste Aufgabe der Lübeck-Travemünde-Marketing (LTM), so soll Lübeck ein Anziehungspunkt für alle werden – und jeder soll sich in unserer Wohlfühlhauptstadt wohl fühlen – das gilt auch für Menschen mit HIV, egal ob als Tourist*in, als Bewohner*in Lübecks oder als Mitarbeiter*in bei der LTM.

Foto: Christian Martin Lukas bei der Unterzeichnung der Erklärung im Welcome-Center am Holstentor
Vorwerker Diakonie
„Ausgangspunkt all unserer Dienste ist die Nächstenliebe“, heißt es im Leitbild der Vorwerker Diakonie, „wir glauben, dass jeder Mensch eine individuelle Persönlichkeit ist … Wir respektieren die Menschenwürde jedes Einzelnen und unterstützen unsere Kunden ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben zu führen.“ Hinter diesem Leitbild ist es für die Vorwerker Diakonie eine Selbstverständlichkeit, ein Partner der Lübecker AIDS-Hilfe zu werden. Aber das ist die Vorwerker Diakonie nicht erst mit der Unterzeichnung unserer Erklärung: Seit vielen Jahren schon wird die LAH eingeladen, in den verschiedensten Projekten Präventionsveranstaltungen durchzuführen.

Foto: Hans-Uwe Rehse (li), Geschäftsführer der Vorwerker Diakonie gGmbH bei der Unterzeichnung der Erklärung, rechts: Hartmut Evermann, Lübecker AIDS-Hilfe e.V.
Sprungtuch e.V.
Sprungtuch e.V. ist:
transkulturell, kompetent, professionell, offen, respektvoll, kooperativ, verantwortungsvoll, sympathisch, systemisch, empathisch, flexibel. Und Partner von „30 Jahre – 30 Partner“.

Foto: Sprungtuch e.V. wird Partner der LAH-Aktion – und das ganze Team ist dabei!
DRK Schwesternschaft Oberin Martina Egen bei der Unterschrift in der DRK Schwesternschaft

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Seit 2002 ist die AIDS-Pflege Lübeck in Trägerschaft der DRK-Schwesternschaft Lübeck e.V. Die DRK-Schwesternschaft Lübeck e.V. erfüllt den medizinischen, pflegerischen und sozialen Auftrag in hervorragender Weise – als Anwalt für Menschlichkeit in Gesundheit und Pflege. Menschlichkeit ist aus Sicht der Schwesternschaft das Grundprinzip aller humanitären Hilfe und unabhängig von den gesellschaftlichen Bedingungen, in denen wir leben. Grundlage der Menschlichkeit ist die Achtung vor dem Menschen. Das gilt auch für Menschen mit HIV, egal ob als Patient*in oder als Kolleg*in

Jörg Kuch – Leiter der AIDS-Pflege Lübeck mit Oberin Martina Egen und der unterschriebenen Erklärung
Universität zu Lübeck
Schon seit Langem besteht zwischen dem ASTA, der Fachschaft Medizin und dem Projekt „Mit Sicherheit verliebt“ eine enge Kooperation.
Die Studentenschaft war es, die der Meinung war, dass auch die Universität zu Lübeck unsere Erklärung unterschreiben sollte. Herzlichen Dank an die Student*innen, die sich dafür stark gemacht haben. Gerade bei einem so großen Arbeitgeber, wie der Universität, kann davon ausgegangen werden, dass dort HIV+ Mitarbeiter*innen tätig sind. Unterschrieben wurde die Erklärung von Prof. Dr. rer. nat. Norbert Tautz, Mitglied im Zentralen Gleichstellungsausschuss, während unseres Fachtages „Leben mit HIV – Diskriminierung beginnt im Kopf!“
ultimo
Das ultimo gehört zu Lübeck wie die Lübecker AIDS-Hilfe. Was soll man nur in seiner Freizeit machen, wenn man das ultimo nicht zur Hand hat? Und wo sollen wir unsere Veranstaltungen veröffentlichen, wenn nicht im ultimo? Das ultimo gibt es schon länger als die LAH, aber von Anbeginn war das ultimo ein Begleiter für uns und für Menschen mit HIV/Aids.
LVGFSH
Die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein, LVGFSH, bietet Informationen und Angebote zur Früherkennung, Prävention und Gesundheitsförderung in verschiedenen Lebensbereichen. Hier befindet sich auch die Koordinierungsstelle zur Primärprävention von sexuell übertragbaren Krankheiten (STI) und AIDS. Zu ihren Aufgaben gehört die Motivation zu mehr Eigenverantwortung im Sexualverhalten. Gerne unterstützt die LVGFSH unsere Aktion „30 Jahre 30 Partner“.
Haus der Kulturen
Das Haus der Kulturen versteht sich als „offenes Haus“ für Menschen jedweder Herkunft über alle Grenzen, Konfessionen und Weltanschauungen hinweg. HIV kennt keine Grenzen und es betrifft alle Kulturen dieser Welt, auch wenn es in vielen Kulturen tabuisiert wird. Gemeinsam mit dem Haus der Kulturen, versuchen wir immer wieder dieses Thema zu enttabuisieren und Menschen für Schutz und Akzeptanz zu sensibilisieren. Da ist es selbstverständlich, dass in dieser Einrichtung auch Menschen mit HIV arbeiten dürfen, egal ob ehren- oder hauptamtlich.
Resohilfe
Die Resohilfe setzt sich seit über 170 Jahren dafür ein, straffällig gewordene Menschen durch verschiedene Maßnahmen beim Wiedereinstieg in das gesellschaftliche Leben zu unterstützen. Im Leitbild der Resohilfe heißt es:
„Unser Selbstverständnis orientiert sich an der Wertschätzung und dem Respekt gegenüber anderen Menschen und gegenüber der eigenen Person. Wir begegnen dem Menschen in seiner Ganzheit, seinen Stärken und Schwächen, und sind geprägt von der Überzeugung, dass er sich bilden und weiterentwickeln kann.“
Ein verlässlicher Partner auf vielen Ebenen ist die Resohilfe für die LAH von Anfang an. Nun ist die Resohilfe auch Partner wenn es um die Beschäftigung von Menschen mit HIV geht.

… und es folgten Weitere:

Ab hier ist jedoch noch Baustelle
Schwulissimo